Turnier in der Schweiz Norwegen erreicht erstmals Halbfinale der Eishockey-WM
Norwegen bleibt die Überraschung bei der Eishockey-WM in der Schweiz. Der Gastgeber träumt ebenfalls weiter vom ersten WM-Titel. Kanada gelingt die Olympia-Revanche gegen den Rivalen USA.
Norwegen steht überraschend erstmals im Halbfinale einer Eishockey-Weltmeisterschaft. Der Weltranglistenzwölfte bezwang im schweizerischen Fribourg Lettland mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0). Norwegen erreichte 1951 als Tabellenvierter sein bestes WM-Ergebnis. Damals fand allerdings die Endrunde in einer Gruppenform mit sieben Teams statt. Der 18 Jahre alte Tinus Luc Koblar (28. Minute) und Noah Steen (60.) trafen für den Außenseiter.
Gegner in der Runde der besten Vier wird Gastgeber Schweiz, die sich mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) gegen Schweden durchsetzen konnten. Die weiterhin ungeschlagenen und furios aufspielenden Schweizer lagen zwar durch einen Treffer von Linus Karlsson (7.) zurück. Kapitän Roman Josi (14.), Denis Malgin (33.) und Calvin Thurkauf (37.) drehten vor den Augen der Schweizer Tennis-Legende Roger Federer die Partie. Der Vize-Weltmeister der vergangenen beiden Jahre träumt in Zürich vom ersten Titelgewinn.
Kanada gelingt Revanche
Im zweiten Halbfinale treffen Rekordchampion Kanada mit Superstar Sidney Crosby und Finnland aufeinander. Kanada revanchierte sich für die Niederlage im Olympia-Finale von Mailand durch ein klares 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gegen die USA.
Knapp drei Monate nach dem bitteren 1:2 nach Verlängerung in Mailand gegen die US-Amerikaner sorgten der 19 Jahre alte Kapitän Macklin Celebrini (19. Minute), Dylan Holloway (30.), Connor Brown (59.) und Crosby (60.) für die Treffer in Fribourg.
Finnland seit 2022 wieder im WM-Halbfinale
Finnland hat erstmals seit dem WM-Gewinn 2022 wieder das Halbfinale erreicht. Gegen Tschechien siegten die Nordeuropäer in Zürich mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0). In den vergangenen drei Jahren scheiterte Finnland jeweils im Viertelfinale.