Anzeige: Am 5. Juli von 10 bis 18 Uhr Hollandmarkt in Aurich mit verkaufsoffenem Sonntag

| 21.06.2026 23:55 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Bei Jung und Alt begehrt: Die niederländischen Süßigkeiten sind in riesiger Vielfalt vorhanden. Fotos: Aiko Recke
Bei Jung und Alt begehrt: Die niederländischen Süßigkeiten sind in riesiger Vielfalt vorhanden. Fotos: Aiko Recke
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An mehr als 30 Ständen werden von 10 bis 18 Uhr niederländische Spezialitäten, Pflanzen und Deko angeboten. Die Kaufleute in der Innenstadt laden von 12 bis 17 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag ein.

Aurich - Die niederländische Premiere kam 2025 an wie ein Volltreffer – jetzt folgt die Neuauflage: Am Sonntag, 5. Juli, weht auf dem Auricher Marktplatz wieder die Oranje-Flagge. Von 10 bis 18 Uhr gehört der Platz komplett den niederländischen Beschickern – flankiert von einem verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt von 12 bis 17 Uhr.

Mehr als 30 Stände bringen dabei ein Stück Holland mitten nach Ostfriesland: Poffertjes, holländisches Brot, Honigwaffeln, Fisch, Gewürze und natürlich Käse – die Liste liest sich wie eine kulinarische Kurzreise über die Grenze. Wer weniger Appetit als Deko-Lust hat, wird ebenfalls fündig: Blumenzwiebeln, bunte Tulpen, Zimmerpflanzen und farbige Vogelhäuschen sollen sich in Reihen aneinanderfügen.

Dürfen auf keinem Hollandmarkt fehlen: Nicole Keupink hielt im vergangenen Jahr ihre Holzklumpen in die Kamera.
Dürfen auf keinem Hollandmarkt fehlen: Nicole Keupink hielt im vergangenen Jahr ihre Holzklumpen in die Kamera.

Auch das „typisch Holländische“ darf nicht fehlen: Es gibt Stände mit „Beinmode“ (Strümpfe und Strumpfhosen in allen Variationen), außerdem ein „reichhaltiges Angebot“ an Holzclogs. Angekündigt sind zudem Kindermode sowie „allerhand Pötte und Pannen“ – Töpfe und Pfannen.

Dazu kommt das, was bei solchen Aktionstagen oft den Unterschied macht: Atmosphäre. Der verkaufsoffene Sonntag wird begleitet von einer 15-köpfigen Blaskapelle aus den Niederlanden, die als musikalischer Walking Act über den Marktplatz zieht – und damit auch diejenigen abholt, die „nur mal gucken“ wollten.

Sorgt auch in diesem Jahr wieder für gute Laune: Eine 15-köpfigen Blaskapelle hat sich angekündigt.
Sorgt auch in diesem Jahr wieder für gute Laune: Eine 15-köpfigen Blaskapelle hat sich angekündigt.

Die Neuauflage kommt nicht von ungefähr: 2025 war der erste Hollandmarkt trotz „aprilmäßigem“ Wetters mit Windböen und rund zehn Grad sehr gut besucht – mit spürbarer Wirkung auch für die Innenstadt. Wie das Stadtmarketing damals berichtete, wurden bei der neuen Frequenzmessung (Burgstraße, Höhe Modehaus Silomon) bis 17 Uhr rund 8500 Passanten gezählt – an einem normalen Sonntag ohne Öffnung seien es sonst etwa 1500. Händler meldeten teils ausverkaufte Ware, die Gastronomie sei „sehr gut gefüllt“ gewesen.

Der Kaufmännische Verein setzt deshalb weiter auf Aktionstage wie diesen. Udo Hippen, Vorsitzender der Kaufmannschaft, ordnet das klar ein: „Wir sehen die große Bedeutung der Aktionstage, um den Einzelhandel zu stärken. Wir wollen die Leute überzeugen, dass es Sinn macht, vor Ort einzukaufen.“ Märkte wie der Hollandmarkt sollen Frequenz bringen – und damit Leben in die City.

Die Neuauflage steht in den Startlöchern: Der Marktplatz war schon kurz nach Beginn des ersten Hollandmarktes sehr gut besucht.
Die Neuauflage steht in den Startlöchern: Der Marktplatz war schon kurz nach Beginn des ersten Hollandmarktes sehr gut besucht.

Was Besucher wissen sollten:

- Hollandmarkt: Sonntag, 5. Juli 2026, 10 bis 18 Uhr, Marktplatz Aurich

- Verkaufsoffener Sonntag: 12 bis 17 Uhr, Innenstadt Aurich

- Angebot: mehr als 30 Stände – von Käse, Brot, Waffeln, Fisch und Gewürzen bis Tulpen, Blumenzwiebeln, Deko, Clogs, Beinmode, Kindermode, Töpfe und Pfannen

- Programm: 15-köpfige niederländische Blaskapelle sorgt für Musik und Stimmung

Unterm Strich: Wer Lust auf einen Sonntagsausflug mit „Holland-Gefühl“ hat – zum Probieren, Bummeln, Shoppen und Schauen – bekommt am 5. Juli in Aurich die passende Bühne. Und wer sich noch nicht entscheiden kann, sollte es halten wie viele im vergangenen Jahr: erst ein Blick auf den Käse, dann ein Paar Klompen – und am Ende bleiben meistens doch noch Poffertjes übrig.