Nicht nur die Entwicklung seiner Heimatgemeinde Moormerland hat Dieter Baumann positiv geprägt. Längst werden bundesweit Bauvorhaben entwickelt und umgesetzt.
Warsingsfehn - „Kein Vorhaben ist uns zu klein oder zu groß, zu individuell oder zu komplex – wir meistern zuverlässig jedes Bauprojekt!“ Diese feste Zusage gibt Dieter Baumann, Inhaber und Geschäftsführer der Real Immobilien GmbH, jedem Kunden und Auftragsgeber. Vor mehr als 50 Jahren hat der heute 77-jährige das Fundament für seine Unternehmensgruppe gelegt, zu der neben der Real Immobilien GmbH sieben weitere Firmen gehören.
Die Real-Unternehmensgruppe baute zahlreiche Einkaufsmärkte (Bild: der neue Netto-Markt in Filsum) und verbesserte in den ländlichen Regionen die Nahversorgung. Foto: Real Immobilien
Unternehmenssitz ist Warsingsfehn in Moormerland, der Heimatgemeinde von Dieter Baumann. Von hier aus werden seit vielen Jahren deutschlandweit Häuser für höchste Ansprüche, lebenswerte Wohnungen, Arztpraxen, Kindergärten und Gewerbekomplexe errichtet, Grundstücke erschlossen sowie denkmalgeschützte Objekte für eine rentable Nutzung umgebaut. Auftraggeber sind gleichermaßen Privatleute wie Firmen, aber auch Städte und Gemeinden.
Reihenhäuser, Ein- und Mehrfamilienhäuser, Ärztehäuser, Supermärkte, Gewerbekomplexe und Industriegebäude - die Real-Unternehmensgruppe plant und realisiert bundesweit ganz unterschiedliche Bau-Projekte. Foto: Real Immobilien
„Ob in den Metropolen des Landes oder in unserer schönen ostfriesischen Heimat – wir sind überall im Einsatz und nehmen jede Herausforderung an. Getreu unseres Mottos: ostfriesisch geprägt, deutschlandweit gebaut. Wir sind stolz auf unseren guten Ruf, den ,Real‘ sich landauf, landab erworben hat,“ sagt der 77-jährige Firmenchef. Er stützt seinen geschäftlichen Erfolg ausdrücklich auch auf seine engagierten Mitarbeiter(innen) und Geschäftspartner.
Insbesondere im Ortszentrum von Warsingsfehn, „Hauptstadt“ der Gemeinde Moormerland und Firmensitz der Unternehmensgruppe, hat Real eine Vielzahl an Wohn- und Geschäftshäusern gebaut. Besonders hervorzuheben ist das Projekt „Gesundheidshuus“, das in seiner Ausrichtung beispiellos in der gesamten Region ist.
Die Real-Unternehmensgruppe baute im Ortszentrums von Warsingsfehn zahlreiche Gewerbeeinheiten (1), Mehrfamilien- und Reihenhäuser (2) sowie Wohnungen (3). Das kleine Bild zeigt den Oltmanns-Hof im Jahr 1975. Heute steht dort das Rathaus. Fotos: Real Immobilien/OZ-Archiv
Wie rasant die Entwicklung des Ortskerns vonstatten ging, belegt ein Foto aus dem Jahr 1975. Es zeigt den im Abbruch befindlichen Bauernhof von Hermann und Entje Oltmanns. Das Ehepaar lebte dort mit sechs Kindern. Im Hintergrund der Aufnahme ist der Rohbau des Verbrauchermarktes Lachmund (Vela) zu sehen. Auf der anderen Seite bis zum Randkanal stand noch kein einziges Haus, dort gab es seinerzeit ausschließlich landwirtschaftlich genutztes Grünland. Auch die gerade einmal zehn Kühe der Oltmanns standen dort auf der Weide.
Die weiteren Planungen in der Gemeinde Moormerland umfassen weitere Geschäfte des Einzelhandels sowie die Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots. Auch preisgünstige Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau sollen errichtet werden.
Bereits vor 21 Jahren realisierten Dieter Baumann und sein Team ein beeindruckendes Großprojekt in Schüttorf. Viele Projektentwickler und Investoren hatten zuvor abgelehnt doch der 77-jährige Visionär glaubte an eine erfolgreiche Zukunft der „Alten Spinnerei“, einer denkmalgeschützten Industriebrache im Stadtzentrum. Gemeinsam mit der Stadt Schüttorf und der Denkmalschutzbehörde des Landkreises wurde verhandelt - und nach vielen Gesprächen schließlich eine für alle Seiten gute Lösung gefunden. Die ebenerdigen Fabrikhallen durften abgerissen werden, erhalten werden musste allerdings die viergeschossige Spinnerei.
Moderne Planung einer alten, denkmalgeschützten Industriebrache: Der Komplex in der Schüttorfer Stadtmitte hat seinen ganz eigenen Charme. Foto: Real Immobilien
Real baute auf dem Gelände ein großes Nahversorgungszentrum mit Edeka, Aldi, Lidl und vielen Fachmärkten. Für die Kunden hat man einen Parkplatz mit 300 Stellplätzen auf dem Gelände angelegt. Die denkmalgeschützte ehemalige Spinnerei durfte in Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu einem Ärztehaus umgebaut werden. In den Obergeschossen eröffneten mehrere Fachärzte ihre Praxen, außerdem zog dort ein großes Fitness-Center ein. In den Untergeschossen eröffnete noch weitere Läden. Das umgenutzte Spinnerei-Gebäude nutzte der niederländische Sonderpostenmarkt „Action“ übrigens auch für seine erste Niederlassung in Deutschland.