Erntezeit Bauernpräsident: „Minijobber sind für uns nicht ersetzbar“

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Von dpa
| 02.07.2026 12:08 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Bauernpräsident Joachim Rukwied hält Minijobber in der Landwirtschaft für unersetzbar. (Archivbild) Foto: Jan Woitas
Bauernpräsident Joachim Rukwied hält Minijobber in der Landwirtschaft für unersetzbar. (Archivbild) Foto: Jan Woitas
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Weniger Minijobs? Bauernpräsident Rukwied warnt: Ohne Minijobber geht es bei der Ernte nicht. Auf die aktuelle Debatte reagiert er verständnislos.

Bauernpräsident Joachim Rukwied hat einen möglichen Wegfall von Minijobs in ihrer bisherigen Form als nicht hinnehmbar für die Landwirtschaft kritisiert. „Den Vorschlag zu Minijobs bewerten wir absolut negativ“, sagte Rukwied im brandenburgischen Rangsdorf zum Auftakt der Getreideernte. „Gerade auch wir in der Landwirtschaft, neben der Gastronomie, sind auf Minijobber angewiesen.“ 

Sie helfen laut Rukwied bei der Ernte und der Aussaat. „Für uns sind sie nicht ersetzbar und insofern bedeutet das eine weitere Belastung der Landwirtschaft, die im Moment schon ums Überleben kämpft.“ Diskutierte Änderungen bei Mini-Jobs sind bislang aber noch offen.

Eine Abschaffung von Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt hatte. Die Kommission empfiehlt, Minijobs in die Rentenversicherung einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für Schülerinnen und Schüler möglich sein.

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