Debatte um Leihmutterschaft CDU-Landeschef aus MV fordert Rücktritt Spahns

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Von dpa
| 17.07.2026 04:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
„Jens Spahn ist als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar“, sagt Spahns Parteifreund Daniel Peters. (Archivbild) Foto: Jens Büttner
„Jens Spahn ist als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar“, sagt Spahns Parteifreund Daniel Peters. (Archivbild) Foto: Jens Büttner
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Seit seine Elternschaft mit Hilfe einer Leihmutter in den USA bekannt ist, hagelt es Kritik an Unions-Fraktionschef Spahn – auch aus den eigenen Reihen. Ein CDU-Landeschef fordert jetzt Konsequenzen.

Nach Bekanntgabe der Elternschaft von Unions-Fraktionschef Jens Spahn mit Hilfe einer Leihmutter in den USA fordert Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Daniel Peters den Rücktritt des Parteifreundes. „Jens Spahn ist als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar und muss zurücktreten“, sagte Peters der „Bild“. 

Spahn habe als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine besondere Vorbildfunktion innerhalb der Union. „Mit einer Leihmutterschaft in den USA hat Spahn sich in voller Absicht über in Deutschland geltendes Recht hinweggesetzt“, so Peters, der auch im CDU-Bundesvorstand sitzt. Zudem nimmt er für sich in Anspruch, als Privatperson ganz anders handeln zu können als er als CDU-Mandatsträger abstimmt. Das geht überhaupt nicht.“ Die CDU stehe für Glaubwürdigkeit und Klarheit, gerade in ethisch sensiblen Fragen.

Spahn und sein Ehemann Daniel Funke hatten am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie Eltern geworden sind. Eine Leihmutter in den USA brachte das Baby zur Welt. Dies hatte eine kontroverse Debatte ausgelöst, weil Leihmutterschaft in Deutschland nicht zulässig ist und Spahns Partei sich klar gegen eine Legalisierung ausspricht, so wie in der Vergangenheit auch Spahn selbst.

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