Ganderkesee bei Bremen Kleinflugzeug stürzt in Haus - mindestens ein Toter

dpa
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Von dpa
| 25.07.2026 14:29 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Flugzeug stürzte am Samstag in ein Wohnhaus. Foto: Jörn Hüneke
Das Flugzeug stürzte am Samstag in ein Wohnhaus. Foto: Jörn Hüneke
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In das Dach eines Wohnhauses stürzt in Ganderkesee bei Bremen ein Leichtflugzeug. Mindestens ein Mensch kommt ums Leben, eine zweite Person gilt als vermisst. Was bisher bekannt ist.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in ein Einfamilienhaus im niedersächsischen Landkreis Oldenburg ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Nach einer zweiten Person, die sich in der Maschine befunden haben soll, suchten Feuerwehr und Polizei in Ganderkesee am Nachmittag noch. Mit Hilfe einer Drehleiter war das Dach nach den Insassen abgesucht worden. 

Die tote Person konnte zunächst nicht aus dem Flugzeug geborgen werden. Ihre Identität ist bislang unklar. Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren der Polizei zufolge äußerst komplex und zogen sich über mehrere Stunden.

Keine Bewohner im Haus

Gegen 11.00 Uhr am Samstag waren die Feuerwehr sowie weitere Einheiten von Rettungsdienst und Polizei zu dem Flugzeugabsturz gerufen worden. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte die Maschine an Höhe verloren, wie die Feuerwehr berichtete. Sie stürzte in der Wohnsiedlung in dem Ort in der Nähe von Bremen in das Dach des Einfamilienhauses. 

Die Bewohner waren den Angaben zufolge zum Zeitpunkt des Absturzes nicht zu Hause. Weitere Verletzte gab es demnach nicht. 

Am Vormittag war die Feuerwehr zu dem Flugzeugabsturz gerufen worden. Foto: Jörn Hüneke
Am Vormittag war die Feuerwehr zu dem Flugzeugabsturz gerufen worden. Foto: Jörn Hüneke

In Bremen gestartet – Zeugen werden betreut

Nach ersten Erkenntnissen war das Leichtflugzeug kurz vor dem Absturz in Bremen gestartet. Die weiteren Ermittlungen sollen in Abstimmung mit der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) geführt und in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.

Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Menschen in der Wohnsiedlung, die das Unglück unmittelbar miterlebt oder sich in der Nähe befunden hatten. Für die Anwohner wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Häuser evakuiert und Strom unterbrochen

Um den Einsatzort wurden im Radius von hundert Metern die Bewohnerinnen und Bewohner aus ihren Häusern evakuiert. Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um eine vorsorgliche Maßnahme. Es bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit, hieß es.

Aus Sicherheitsgründen wurde auch die Stromversorgung der Straße vorübergehend unterbrochen. Polizei und Feuerwehr waren mit vielen Kräften vor Ort. Sie sicherten auslaufende Betriebsstoffe und bereiteten die aufwendige Bergung des im Dach befindlichen Wracks vor. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Luftraum über dem Bereich gesperrt.

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