Brände Starke Winde erschweren Feuerbekämpfung auf Kreta weiter

dpa
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Von dpa
| 30.07.2026 00:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Flammen züngeln weiter im Süden der griechischen Urlaubsinsel Kreta. Foto: Giannis Angelakis
Die Flammen züngeln weiter im Süden der griechischen Urlaubsinsel Kreta. Foto: Giannis Angelakis
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Die Lage im Süden Kretas bleibt weiter angespannt. Glutnester und starker Wind erschweren den Einsatz der Feuerwehr.

Der große Waldbrand im Süden der griechischen Insel Kreta ist weiterhin außer Kontrolle. Starke Winde erschweren die Löscharbeiten erheblich und verhindern den Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern. Nach weiteren Angaben der Feuerwehr sind inzwischen 224 Einsatzkräfte mit 53 Fahrzeugen sowie Spezialeinheiten und Freiwillige im Einsatz. 

Am Mittwoch waren in Griechenland drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Zwei davon starben auf Kreta. Sie wurden von den Flammen umzingelt, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein weiterer Feuerwehrmann starb auf der Halbinsel Peloponnes. Er sei jedoch allen Anzeichen nach unabhängig vom dortigen Feuer gestorben, berichtete der griechische Rundfunk unter Berufung auf Ärzte des Krankenhauses von Sparta.

Ortschaften evakuiert

Auf Kreta kämpften die Feuerwehrleute die ganze Nacht über gegen die Flammen, die bereits landwirtschaftliche Flächen, Häuser und Nutztiere zerstört haben. Mehrere Ortschaften wurden vorsorglich evakuiert. Aus dem Küstenort Agia Galini wurden nach Angaben der Behörden rund 8.000 Menschen in Sicherheit gebracht. 

Starke Winde erschweren die Löscharbeiten auf Kreta. Foto: Giannis Angelakis
Starke Winde erschweren die Löscharbeiten auf Kreta. Foto: Giannis Angelakis

In anderen Regionen ist die Situation nach Angaben der Behörden besser. Im Osten Kretas bei Sitia konnte ein großer Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die gilt auch für einen Brand auf der Insel Lesbos, berichtete der griechische Rundfunk ERT. 

Entwarnung könne aber nicht gegeben werden, sagten Feuerwehroffiziere und Meteorologen: Im trockenen Unterholz schwelen weiterhin Glutnester, die die Brände immer wieder neu entfachen können. Und: Es soll weiter heiß und windig bleiben.

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