Anzeige: Gut finanziert ins Eigenheim Baufinanzierung: Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

| 30.07.2026 15:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wer den Traum von den eigenen vier Wänden realisieren möchte, sollte sich in Sachen Baufinanzierung gut informieren und beraten lassen. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Emma Innocenti
Wer den Traum von den eigenen vier Wänden realisieren möchte, sollte sich in Sachen Baufinanzierung gut informieren und beraten lassen. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Emma Innocenti
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Wer eine Immobilie kaufen oder bauen will, braucht meist eine langfristige Finanzierung. Hier sind Tipps und Infos des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Ostfriesland / DJD - Die meisten Menschen besitzen für den Bau oder Kauf eines Hauses oder den Erwerb einer Eigentumswohnung nicht genügend Eigenmittel, um den gesamten Betrag auf Anhieb bezahlen zu können. Im Rahmen einer Baufinanzierung stellt eine Bank das fehlende Geld als Kredit bereit. Die Kreditnehmer zahlen diesen Betrag über einen vereinbarten Zeitraum zurück, meist in monatlichen Raten, die aus Zins und Tilgung bestehen. Immobilienfinanzierungen unterscheiden sich von normalen Krediten vor allem durch die lange Laufzeit. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hat Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wie läuft eine Baufinanzierung ab?

Am Anfang steht der Konditionenvergleich verschiedener Banken. Wichtig sind Zinssatz, Tilgung und zusätzliche Kosten. Aber auch Möglichkeiten für Sondertilgungen oder Tilgungsanpassungen können entscheidend sein, da sie die Flexibilität bei Änderungen der persönlichen Finanzlage erhöhen. Ist ein passendes Angebot gefunden, wird mit der Bank ein detaillierter Plan erstellt, in dem die Höhe von Zinsen und Tilgung sowie die Laufzeit der Finanzierung festgelegt sind. Die Bank prüft die Unterlagen und entscheidet, ob sie den Kredit gewährt. Wurde er genehmigt, wird er ausgezahlt – bei Neubauten meist in mehreren Teilbeträgen, je nach Bauabschnitt.

Wie viel Eigenkapital ist nötig?

Experten empfehlen, mindestens 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises selbst einzubringen. Zum Kaufpreis zählen auch Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer oder Maklergebühren. Sie sollten möglichst durch Eigenkapital abgedeckt sein.

Warum ist das Annuitätendarlehen der „Klassiker“?

Gleichbleibende Darlehensraten (Tilgung und Zinsen) sorgen für Planungssicherheit. Sondertilgungen und eine flexible Laufzeit sind je nach Vertrag oft zusätzlich vereinbar.

Vorfreude auf die eigenen vier Wände: Mit dem passenden Baukredit gelingt der Schritt ins Eigenheim. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Marko Pekic
Vorfreude auf die eigenen vier Wände: Mit dem passenden Baukredit gelingt der Schritt ins Eigenheim. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Marko Pekic

Was ist bei Zinsen, Zinsbindung und Tilgung üblich?

In Deutschland sind Zinsbindungen von zehn bis 15 Jahren verbreitet. Viele Finanzierungen beginnen mit einer Anfangstilgung von etwa zwei bis drei Prozent pro Jahr. Bei höherer Tilgung sinkt die Restschuld schneller, sodass sich die Finanzierung früher und günstiger abschließen lässt.

Welche staatlichen Fördermöglichkeiten gibt es?

Dazu gehören vor allem zinsgünstige Darlehen der KfW oder Zuschüsse für energieeffizientes Bauen. Auch Bundesländer und Kommunen bieten Programme an.

Welche Fehler sollte man vermeiden?

Nebenkosten wie notarielle Kosten, Grundbucheintrag oder Grunderwerbsteuer werden oft zu gering veranschlagt. Manche Käufer unterschätzen zudem die monatliche Belastung über viele Jahre hinweg und planen keine finanziellen Reserven ein. Umso wichtiger ist es, eine Finanzierung nicht zu knapp zu kalkulieren.