Großbrand Brand im Hohen Venn: Wind bereitet aktuell keine Probleme

dpa
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Von dpa
| 18.08.2026 04:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Dichter Rauch im deutsch-belgischen Grenzgebiet durch den Brand im Hohen Venn Foto: Sascha Thelen
Dichter Rauch im deutsch-belgischen Grenzgebiet durch den Brand im Hohen Venn Foto: Sascha Thelen
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Im Hohen Venn gehen die Löscharbeiten weiter. Ein ungünstiger Westwind ist bisher ausgeblieben, der Regen soll stärker werden. Der Brand greift weiter nicht nach Deutschland über.

Unterstützt von leichtem Nieselregen kämpfen die Einsatzkräfte im Naturschutzgebiet Hohes Venn in Belgien direkt an der Grenze zu Deutschland weiter gegen einen der größten Waldbrände der belgischen Geschichte. Im Laufe des Tages sollte sich nach den Vorhersagen der Regen intensivieren, sagte der Stellvertreter der Bürgermeisterin von Monschau, Franz-Karl Boden. 

Anders als am Vortag befürchtet, gebe es bisher keinen ungünstigen West- oder Südwestwind, der das Feuer in Richtung deutsche Grenze treiben könnte, sagte Boden. Mit dem Tageslicht würden die Löscharbeiten wieder verstärkt. Dann könnten auch Hubschrauber wieder eingesetzt werden. 

Ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten im Hohen Venn Foto: Nicolas Lambert
Ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten im Hohen Venn Foto: Nicolas Lambert

Ein dpa-Reporter berichtete von starker Rauchentwicklung im Grenzgebiet. Wegen der möglichen starken Rauchbelastung waren am Sonntagabend etwa 30 Bewohner von Monschau-Kalterherberg evakuiert worden. Die meisten kamen laut Stadt bei Freunden oder Verwandten unter. 

Am Montagabend war die Brandlinie nach Angaben der Feuerwehr Monschau rund 2,3 Kilometer von der deutschen Landesgrenze entfernt. „An der Situation hat sich nichts Grundlegendes geändert“, sagte Boden. In mehreren Schichten waren laut Feuerwehr insgesamt 240 deutsche Einsatzkräfte von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Rettungsdiensten und Polizei im Einsatz.

Die Bekämpfung des Brandes ist wegen des torfhaltigen Bodens in dem Naturschutzgebiet besonders schwierig, wie belgische Feuerwehrkräfte erläutert hatten.

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