Neben der eigenen Ware werden auch Produkte regionaler Betriebe angeboten – und zwar täglich von 6 bis 22 Uhr.
Jheringsfehn / UP - Patrick Eckhoff hält sich an den Grundsatz seines Großvaters Diedrich Eckhoff: „Opa hat immer gesagt, dass man mit der Zeit gehen muss.“ Und so hat der Juniorchef der Fleischerei Eckhoff in Jheringsfehn auf das veränderte Kaufverhalten insbesondere jüngerer Menschen reagiert: Direkt neben dem Hauptgeschäft an der Westerwieke 134 ist ein knapp 45 Quadratmeter großer Smart-Store entstanden: In „Eckhoffs Speisekammer“ kann täglich von 6 bis 22 Uhr eingekauft werden. Die Eröffnung wird an diesem Sonnabend (29. August) ab 11 Uhr mit einem kleinen Feinschmecker-Fest gefeiert.
Die Kühl- und Frostschränke sind von innen beleuchtet und werden regelmäßig mit frischer Ware gefüllt. Foto: Prins
„Wir arbeiten mit mehreren Betrieben aus der Region zusammen. Unsere Speisekammer ist mehr als ein normaler Automaten-Laden“, erklärt Patrick Eckhoff. Der Garrel-Hof in Rhauderfehn liefert Eier, die Imkerei Damm aus Jheringsfehn Honig, die Mühle Bohlen aus Warsingsfehn Mehl und Backmischungen, die Bäckerei Buchholz aus Emden Aufback-Brötchen und Grill-Baguettes. Vom Franzen-Hof aus Dörpen kommt außerdem das leckere „Bauernhof-Eis“, faire Milch und Kakaogetränke von Landwirten aus der Umgebung wie beispielsweise von der Familie Onneken aus Timmel. Für süße Spezialitäten wie Pralinen, Schokolade und Teegebäck sorgt die Konditorei Moorgold aus Aurich.
Auch besondere Tiefkühlprodukte gibt es in „Eckhoffs Speisekammer“: Der italienische Feinkosthändler „Sicitalia“ aus Duisburg liefert vorgebackene und mit Tomatensauce bestrichene Pizzaböden, die in Jheringsfehn abschließend mit Wurst und Schinken aus eigener Produktion belegt werden.
Neben Aufschnittware und Grillfleisch bietet die Fleischerei Eckhoff auch eingekochte Gerichte in Weckgläsern sowie Suppen und Eintöpfe aus eigener Herstellung an. Foto: privat
Die Fleischerei bietet in der Speisekammer den Großteil seiner Produktpalette an. Aufschnitt und Grillfleisch sowie verschiedene Wurtwaren wie Mettwürste und Wiener Würtchen gibt es in großer Auswahl, außerdem Feinkostsalate aus eigener Herstellung, Suppen und Eintöpfe in Schläuchen sowie eingekochte Gerichte wie Rouladen oder Gulasch im Weckglas.
Die Speisekammer macht einen äußerst hochwertigen Eindruck mit den Holzregalen und den beleuchteten Kühl- und Frostschränken. Der Einkauf funktioniert ganz einfach: Mit der EC-Karte wird die rechte Tür geöffnet. Hat der Kunde seine gewünschte Ware beisammen, geht es zum Scanner. Anschließend wird per EC-Karte bezahlt. Über die linke Tür verlässt man den Mini-Supermarkt.
Hochwertige Einrichtung: In den Holzregalen werden regionale Lebensmittel präsentiert, die nicht gekühlt werden müssen. Dazu gehören Backwaren, Gebäck, Honig, Eier sowie Pralinen und Schokolade. Foto: Prins
„Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Projekt erfolgreich sein werden“, meint Patrick Eckhoff. „Wir können Kunden künftig deutlich verlängerte Einkaufszeiten bieten – bei gleichbleibender Qualität.“ Übrigens: Wer glaubt, dass der Familienbetrieb durch die Einführung der Speisekammer Personal einsparen will, der befindet sich auf dem Holzweg: „Wir haben sogar eine zusätzliche Kraft eingestellt“, betont Patrick Eckhoff. „Schließlich wird regelmäßig frische Ware aufgefüllt.“ Und: „Die Öffnungszeiten in unserem Geschäft bleiben wie sie sind.“
Veranstaltungstipp: Zur Eröffnung am 29. August können sich Kunden auf viele Leckereien freuen: Die beteiligten Lieferanten sind jeweils vor Ort und bieten kostenlose Verköstigungen an, Patrick Eckhoff serviert mit seinem Verkaufsteam Wurstspezialitäten vom Grill. Und die Besucher haben die Möglichkeit, erstmals in der Speisekammer einzukaufen.