Spetzerfehn Mit Getreide die Pacht gezahlt
Die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Spetzerfehn zogen Bilanz. Auf der Versammlung wurde ein neuer Vorsitzenden gewählt.
Spetzerfehn - In Spetzerfehn sind 760 Hektar Fläche zur Bejagung freigegeben. Als Bindeglied und Vermittler zwischen den Eigentümern der landwirtschaftlichen Flächen sowie den Pächtern und Jägern tritt die Jagdgenossenschaft auf. Die Mitglieder haben auf der Jahreshauptversammlung auf allen Vorstandsposten neue Amtsinhaber gewählt.
Neuer Vorsitzender der Jagdgenossenschaft ist Thomas Collmann. Er folgt auf den langjährigen Vorgänger Johannes Fahrenholz. Thomas Schoone, Ayelt Kruse und Lukas Wilts ergänzen den Vorstand. Für die Jägerschaft in Spetzerfehn sind künftig Boris Beermann und Heiko Ehmen zuständig. Sie haben die Verantwortung von Heinrich Ehmen und Heinrich Kramer übernommen.
Bei Wildunfällen zur Stelle
Die Jägerschaft kümmert sich neben dem Schutz von Flora und Fauna um die Regulierung von Wildbeständen, hieß es auf der Sitzung. Bei Unfällen, bei denen Wildtiere verletzt werden, sind es meist die Jäger, die die geflohenen Tiere suchen. Zudem stellen sie den Verkehrsteilnehmern Unfallbescheinigungen aus. Das alles geschieht ehrenamtlich.
Die Jagdgenossenschaft Spetzerfehn gründete sich im Jahr 1923. Der damalige Jagdpächter zahlte für die Nutzung der Flächen in einer besonderen Währung: Er musste den Eigentümern 42 Zentner Roggen liefern, berichtet Spetzerfehns Ortsbürgermeister Manfred Janssen.