Globale KI-Nachfrage Rekord bei Halbleitern treibt Südkoreas Exporte an

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Von dpa
| 01.09.2026 06:50 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Südkoreas Exporte brummen - vor allem dank der hohen KI-Nachfrage. (Archivbild) Foto: Lee Jin-man/AP/dpa
Südkoreas Exporte brummen - vor allem dank der hohen KI-Nachfrage. (Archivbild) Foto: Lee Jin-man/AP/dpa
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Halbleiter machen mittlerweile fast die Hälfte aller südkoreanischen Exporte aus. Der Erfolg des ostasiatischen Tigerstaates offenbart auch die zunehmende Abhängigkeit vom globalen KI-Boom.

Südkoreas Exporte sind im August dank eines Rekords bei Halbleitern kräftig gestiegen. So legten die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 68,7 Prozent zu, wie aus Daten des südkoreanischen Handelsministeriums hervorgeht. Die Halbleiterexporte schnellten im selben Zeitraum gar um 209 Prozent in die Höhe - und erreichten mit einem Gesamtwert von 46,7 Milliarden US-Dollar einen Rekord. Damit machen Halbleiter mittlerweile fast die Hälfte (47,5 Prozent) der südkoreanischen Gesamtexporte aus. 

Südkoreas Einfuhren stiegen im Vergleich zum August 2025 mit einem Plus von 22,6 Prozent deutlich langsamer als die boomenden Exporte. Für den Monat August erzielte Südkorea aber einen Handelsüberschuss von knapp 34,8 Milliarden US-Dollar, dem zweithöchsten jemals erreichten Wert.

Der südkoreanische Speicherchip-Produzent SK Hynix steht wie nur wenige Unternehmen weltweit für den boomenden KI-Sektor. (Archivbild) Foto: Ahn Young-joon
Der südkoreanische Speicherchip-Produzent SK Hynix steht wie nur wenige Unternehmen weltweit für den boomenden KI-Sektor. (Archivbild) Foto: Ahn Young-joon

Südkoreas Volkswirtschaft profitiert derzeit überproportional stark von der global starken Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Mit Samsung Electronics und SK Hynix beheimatet das Land zwei der weltweit führenden Produzenten von Speicherchips. Gleichzeitig legt die Entwicklung auch die offensichtlichen Abhängigkeiten des ostasiatischen Tigerstaates offen. Sollte es im Bereich KI zu einer deutlichen Marktkorrektur kommen, wäre Südkorea in besonderem Maße davon betroffen. 

Zudem überdeckt der KI-Boom, dass etliche Bereiche der südkoreanischen Volkswirtschaft sich eher durchwachsen entwickelt haben. So brachen Autoexporte im August um knapp 30 Prozent ein.

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