Tödlicher Unfall in Graubünden Reiseorganisation bestürzt über Busunglück in der Schweiz

dpa
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Von dpa
| 10.09.2026 20:58 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Bus rammte eine Leitplanke und stürzte auf die Seite. Foto: Jon Duschletta/
Der Bus rammte eine Leitplanke und stürzte auf die Seite. Foto: Jon Duschletta/
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Nach dem schweren Busunfall in der Schweiz äußert sich die niederländische Reiseorganisation Oad tief betroffen. Selbst Stunden nach dem Unglück ist noch immer keine genaue Opferzahl bekannt.

Nach dem tödlichen Busunglück im Schweizer Kanton Graubünden hat sich die niederländische Reiseorganisation Oad, für die der Bus unterwegs war, erschüttert gezeigt. „Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz“, hieß es in einer Stellungnahme. „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.“ Die Behörden und Einsatzkräfte seien noch voll und ganz mit den Rettungsmaßnahmen beschäftigt sowie damit, die Lage vor Ort und Zahl der Opfer zu erfassen. Die Bergung der Leichen war am Abend noch im Gange. 

„Sobald mehr Klarheit herrscht, werden wir selbstverständlich die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen. Wir setzen alles daran, so schnell wie möglich Klarheit zu gewinnen und die Betroffenen sowie ihre Familien nach Kräften zu unterstützen“, teilte Oad mit. Aktuell könnten leider noch keine weiteren Informationen gegeben werden.

Opferzahl noch nicht bekannt

Das Unglück in Graubünden ereignete sich nach Polizeiangaben zwischen den Orten Susch und Zernez. Die genaue Zahl der Opfer wurde zunächst nicht bekanntgegeben. An Bord des Busses waren nach Polizeiangaben wohl 48 Personen. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete unter Berufung auf die Alarmzentrale Eurocross, einschließlich des Fahrers seien 49 Personen in dem Bus gewesen.

Der Bus aus den Niederlanden war am späten Nachmittag gegen eine Leitplanke gestoßen und dann neben der Straße auf die Seite gekippt, wie ein Polizeisprecher dem Sender SRF sagte.

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