Plaggenburg Plaggenburgs neue Pastorin lebt gerne im Dorf

| 24.09.2026 05:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
An der feierlichen Ordination nahmen Pastor Ulrich Menzel (von links), Superintendent Tido Janssen, Pastorin Monja Paetzmann, Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer, Pastorin Rika Hartmann, Dr. Paula Böhme und Kirchenvorsteherin Johanne Block teil. Foto: Privat
An der feierlichen Ordination nahmen Pastor Ulrich Menzel (von links), Superintendent Tido Janssen, Pastorin Monja Paetzmann, Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer, Pastorin Rika Hartmann, Dr. Paula Böhme und Kirchenvorsteherin Johanne Block teil. Foto: Privat
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Monja Paetzmann wurde bei einem Festgottesdienst ordiniert. So versteht die junge Seelsorgerin ihre Aufgabe.

Plaggenburg - Monja Paetzmann ist bei einem festlichen Gottesdienst in der Andreaskirche als neue Pastorin der lutherischen Kirchengemeinde Plaggenburg ordiniert worden. Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer führte die 32-Jährige in das Amt ein.

Schiermeyer beschrieb in ihrer Predigt die Kraft von Worten. „Worte haben Macht“, sagte sie. Sie könnten leicht überhört oder verdreht werden – und doch könne in ihnen Gott selbst sprechen und etwas verändern. Auch Paetzmanns persönlicher Weg zeige, wie ein solches Wort einen Menschen verändern könne, so die Regionalbischöfin.

Von Kind an der Kirche verbunden

Die 32-Jährige war in Hannover aufgewachsen und über Kindergottesdienst, Konfirmandenzeit und Jugendarbeit in ihrer Heimatgemeinde mit der Kirche verbunden. Über das Studium und ein Gemeindepraktikum führte ihr Weg schließlich ins Pfarramt.

Monja Paetzmann absolvierte ihr Vikariat in der Matthäusgemeinde Wallinghausen. Dort habe sie erfahren, wie gern sie in dörflichen Strukturen lebe und arbeite und wie wichtig es ihr sei, gemeinsam mit Vereinen und Verbänden für die Menschen vor Ort da zu sein, sagte Schiermeyer über die neue Pastorin. Diese wird nun in Plaggenburg die Zukunft des Auricher Kirchengemeindeverbandes mitgestalten.

Für Paetzmann selbst steht das Begleiten von Menschen im Mittelpunkt ihres pastoralen Dienstes. Nahbar, vertrauensvoll und verlässlich möchte sie für Menschen da sein, erklärte die frisch ordinierte Pastorin. Gottesdienste möchte sie so gestalten, dass Menschen etwas mit nach Hause nehmen können: „einen Gedanken, eine Botschaft oder ein Gefühl“.

Eine neue Kirchenspur legen

Für ihre Aufgabe in Plaggenburg bringt sie Vertrautheit mit der Gemeinde und der Region mit. Die ersten Wochen im neuen Amt versteht sie zugleich als Zeit des Kennenlernens und Wahrnehmens.

Es gehe nicht darum, einfach in alte Fußspuren zu treten, sagte Sabine Schiermeyer, sondern „gemeinsam eine neue Kirchenspur unter Gottes weitem Himmel zu ziehen“.

Hintergrund: Die Andreaskirche Plaggenburg gehört zum Kirchenkreis Aurich. Ihm gehören 33 Kirchengemeinden in den Regionen Aurich, Großefehn/Wiesmoor, Ihlow und Südbrookmerland an.

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