Künstliche Intelligenz Dots: OpenAI stellt KI-Agenten für den Alltag vor

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Von dpa
| 29.09.2026 20:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mit Dots will OpenAI automatisierte KI-Agenten in den Alltag bringen. Foto: Jeff Chiu/AP/dpa
Mit Dots will OpenAI automatisierte KI-Agenten in den Alltag bringen. Foto: Jeff Chiu/AP/dpa
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Der Facebook-Konzern Meta kam mit einem KI-Assistenten für den Alltag dem Vorreiter OpenAI zuvor. Doch nur um wenige Wochen - jetzt kontern die ChatGPT-Macher mit einem eigenen Angebot.

Bei Künstlicher Intelligenz für den Alltag zeichnet sich ein neuer Wettlauf zwischen dem ChatGPT-Entwickler OpenAI und dem Facebook-Konzern Meta ab. OpenAI stellte unter dem Namen „Dots“ (Punkte) sogenannte KI-Agenten vor, die eigenständig Aufgaben im Auftrag der Nutzer erfüllen können. Ein Dot könne am Computer praktisch alles machen, „was man sich einfallen lassen kann“, sagte Firmenchef Sam Altman auf der Entwicklerkonferenz von OpenAI.

Zunächst bekommt man nur einen Dot pro Nutzer - aber mit der Zeit solle eine Vielzahl solcher Agenten für die Nutzer im Einsatz sein. Kommuniziert mit der Software wird über einen Chat. Für einzelne Wissensbereiche in Unternehmen - etwa Buchhaltung, Marketing oder Rechtsfragen - soll es spezialisierte Dots geben.

Von Meta überholt

Meta hatte erst vor wenigen Wochen einen ähnlich funktionierenden KI-Assistenten mit dem Namen Muse zunächst in den USA gestartet, der auf Verbraucher ausgerichtet ist. Die Muse-App erklomm danach die Spitzenposition im US-App-Store von Apple, und Meta wurde an der Wall Street nach Milliarden-Investitionen in KI-Infrastruktur wieder als ein aussichtsreicher Anwärter im Wettbewerb eine führende Rolle bei Künstlicher Intelligenz gesehen. ChatGPT hatte den Hype um Künstliche Intelligenz erst ausgelöst, bei dem neustens KI-Assistenten kam Meta dem Vorreiter aber zuvor.

Vorfälle bei Tests der KI-Agenten von OpenAI hatten in den vergangenen Wochen die Sorgen und Ängste rund um Künstliche Intelligenz verstärkt. In dem bisher aufsehenerregendsten Fall brach Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers aus einer abgesicherten Testumgebung aus und hackte sich ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma, der Plattform Hugging Face. Kurz vor der Entwicklerkonferenz wurde zudem bekannt, dass OpenAI die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells wegen Sicherheitsbedenken absagte.

Das Modell mit dem Namen GPT-6.1 Astra sollte demnach in den kommenden Tagen oder Wochen herauskommen. Auf der Entwicklerkonferenz wurde stattdessen die etwas weniger leistungsstarke Version GPT-6.1 Sol vorgestellt. Altman sagte dem Sender CNBC, es passiere öfter, dass ein getestetes Modell den Ansprüchen nicht genüge.

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