Anzeige: Tag der offenen Tür am 10. Oktober Ein neuer Zahnarzt in Warsingsfehn
Peter Gehrmann eröffnet eine hochmoderne Praxis im Gesundheidshuus an der Theodor-Heuss-Straße. Der 43-Jährige hat sich unter anderem auf Wurzelkanal-Behandlungen spezialisiert.
Warsingsfehn / UP - Neun Jahre lang hat Peter Gehrmann als Arzt in Emden gearbeitet – künftig behandelt er Patienten in seiner eigenen, hochmodernen Praxis im Gesundheidshuus in Warsingsfehn (Theodor-Heuss-Straße 10d). „Wir verfolgen hier ein digitales Konzept, von dem insbesondere unsere Patienten profitieren“, sagt der 43-Jährige. Wer beispielsweise eine neue Krone benötigt, wird während einer Sitzung versorgt: Der übliche Abdruck entfällt, stattdessen kommt ein Scanner zum Einsatz. Mit den Daten wird ein 3D-Drucker im eigenen Labor gefüttert, keine 40 Minuten später kann das „Ersatzteil“ eingesetzt werden. Experten sprechen hier vom sogenannten Chairside-Modell, also einer „stuhlseitigen“ Behandlung.
Am 14. Oktober öffnet die „Zahnmedizin Gesundheidshuus Moormerland – Team Gehrmann“. Termine können ab sofort online über die Homepage (Link am Textende) vereinbart werden.
Öffnungszeiten sind montags, dienstags und donnerstags jeweils von 7.30 bis 17.00 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 15.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14.00 Uhr.
Am Tag der offenen Tür am Sonnabend, 10. Oktober, können sich Besucher zwischen 10.00 und 15.00 Uhr persönlich ein Bild der Räumlichkeiten machen und das Team kennenlernen.
Neben dem Scanner verfügt die neue Praxis auch über ein 3D-Röntgengerät. In einem der insgesamt acht Behandlungsräume kann Peter Gehrmann zudem direkt am Patientenstuhl auf ein Mikroskop zurückgreifen. Diese technische Möglichkeit erlaubt unter anderem präzisere Wurzelkanalbehandlungen, auf die sich der gebürtige Danziger spezialisiert hat. Eine entsprechende Qualifikation für diese Endodontie hat er 2021 erfolgreich abgeschlossen, das Curriculum für Implantologie (Einsetzen von künstlichen Zahnwurzeln – Zahnimplantaten – in den Kieferknochen) vier Jahre später.
Ein Zertifikat besitzt der Wahl-Ostfriese auch für die sogenannte Aligner-Therapie. Bei einem Aligner handelt es sich um eine transparente Zahnschiene, die sich für leichte bis mittelschwere Zahnfehlstellungen bei Erwachsenen und Jugendlichen eignen. Daneben absolviert Peter Gehrmann laufend Fortbildungen in den verschiedenen zahnärztlichen Bereichen wie Ästhetik, Funktion und Prothetik.
Dass der 43-Jährige überhaupt Zahnarzt geworden ist, sei übrigens lange Zeit nicht abzusehen gewesen, räumt er mit einem verschmitzten Lächeln ein. Nach dem Abitur in Mülheim an der Ruhr jedenfalls machte er eine Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) in Kliniken in Lüdenscheid und Essen. Ein guter Freund wählte den gleichen Weg, begann aber hinterher direkt ein Zahnmedizin-Studium. „Er hat mir gesagt: ,Das würde Dir auch super gefallen‘. Und was soll ich sagen: Der Kumpel hat Recht behalten.“
Nach neun Jahren als angestellter Zahnarzt habe sich wieder eine grundlegende Frage gestellt: „Ich hatte bestimmte Vorstellungen – und um die umzusetzen, musste eine Veränderung her.“ Die Entscheidung ist ihm letztlich leicht gefallen. Im zweiten Stock des Gesundheidshuus’, auf einer Fläche von rund 360 Quadratmetern, hat Peter Gehrmann das Fundament für eine moderne und patientenfreundliche Dentalmedizin geschaffen. Mittelfristig möchte er weitere Zahnärzte in die Praxis holen – und Zahntechniker für das eigene Labor. Auch die Behandlung unter Narkose, insbesondere für Angstpatienten, soll in absehbarer Zeit möglich sein.
Weitere Informationen gibt es online unter www.zahnmedizin-gesundheidshuus.de